
Vom Prompt zum Prototyp: Unser erster „Vibe Coding Day“
Eben mal in einem Tag die eigene App gebaut? Mit KI geht das. Die NPG Digital hat am 28. Juli in Ulm den ersten “Vibe Coding Day” veranstaltet – weitere sollen folgen. Bei der Premiere wurden kreative Produktideen umgesetzt – ohne klassischen Entwicklungsprozess, aber mit viel Neugier, Tempo und Teamgeist.
Was ist eigentlich Vibe Coding?
Beim “Vibe Coding” beschreiben die Teams in natürlicher Sprache, welches Tool sie bauen oder welches Problem sie lösen möchten. Ein KI-Assistent schreibt und überarbeitet den Programm-Code gemeinsam mit ihnen. Programmierprofis mussten die Teilnehmenden dafür nicht sein: Entscheidend waren eine gute Idee und die Bereitschaft, schnell zu testen und zu iterieren.
Ein Tag, viele überraschend konkrete Produkte
Der Tag war bewusst nicht als Wettbewerb angelegt. Gearbeitet wurde in Teams von idealerweise drei bis fünf Personen. Am Nachmittag präsentierte jedes Team sein Ergebnis in einem kurzen Elevator-Pitch.
Inhaltlich waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Die Themen reichten von redaktionellen Services über Kundenportale bis hin zu privaten Alltagshelfern. Viele Teams kamen innerhalb weniger Stunden von einer groben Idee zu klickbaren oder bereits funktionierenden Anwendungen.
Neue Erkenntnisse
Neben den tollen Projekten bleiben vor allem folgende Erkenntnisse aus dem Tag:
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Hohes Tempo: Aus ersten Skizzen entstanden innerhalb eines Tages nutzbare Applikationen, Datenflüsse und erste echte Funktionen.
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Zielgenaue Lösungen: Die Teams konzentrierten sich auf einen klaren Kernnutzen, statt zu viel auf einmal lösen zu wollen.
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Fehlerkultur: Fehler, Umwege und neue Prompts gehörten dazu. Genau dadurch wurde sichtbar, wie KI-gestützte Entwicklung praktisch funktioniert.
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Zusammenarbeit: Fachwissen aus Produkt, Redaktion, Vermarktung, Daten und Technologie kam direkt in den Teams zusammen.
Fazit: Der Vibe hat gestimmt
Der erste NDI Vibe Coding Day hat gezeigt, wie niedrig die Einstiegshürde in die praktische KI-Nutzung sein kann. Entscheidend sind ein klar beschriebenes Problem, gute Entscheidungen und kurze Testschleifen. Genau das haben die Teams geliefert – mit sichtbaren Ergebnissen, viel Energie und vielen Ideen für eine Fortsetzung.
